Wie du schnell und einfach mit deinen Wochenend-Essattacken aufhören kannst – auch wenn du noch nicht bereit bist

Als ich in den schlimmsten Phasen meines Kampfes mit dem Essen und meinem Gewicht war, habe ich mich 6 Tage lang massiv eingeschränkt, fast nichts gegessen, nur um dann an jedem Samstag oder Sonntag absolut alles zu essen, was mir in den Sinn kam.

Die ganze Woche über dachte ich an all die Dinge, die ich an diesen Tagen essen würde: Nutella, Butter, Brezeln, Schokolade, Pizza, Nudeln, Eis, Kekse, mehr Schokolade, mehr Nutella, mehr Eis, mehr Pizza, mehr Süßigkeiten, mehr, mehr, mehr.

Ich träumte von diesem Essen und am Morgen meines geplanten Essattacken-Tages wachte ich meistens vor Sonnenaufgang auf, weil ich so verdammt hungrig war und es nicht abwarten konnte, endlich zu ESSEN.

Und das tat ich dann auch. Von morgens bis abends, ohne Unterbrechung. Ich setzte mich vor den fernsehen und stopfte alles in mich hinein, was wir im Haus hatten oder was ich vorher sorgfältig eingekauft hatte. Ich habe an diesen Tagen manchmal so viel gegessen, dass ich 3 Kilo zunahm.

Ich habe so viel gegessen, dass ich mich krank fühlte – jedes Mal. Es war schrecklich. Ich habe nichts davon genossen, sondern hatte die ganze Zeit nur Angst: Angst vor dem Zunehmen, Angst davor, wieder zur Diät zurückkehren zu müssen, Angst vor dem Morgen, Angst vor dem Leben.

Niemals hätte ich gedacht, dass ich nicht die Einzige bin, die sich mit den Wochenend-Essattacken herumschlägt. Aber durch meine Arbeit mit Frauen, die mit ihrem Körper und ihrem Gewicht kämpfen, merkte ich, dass es leider viele, viele Menschen gibt, die die gleichen Gewohnheiten haben.

Wenn du auch mit diesem Wochenend-Effekt kämpfst, sind hier 4 Tipps, die dich da wieder rausholen – auch wenn du es eigentlich gar nicht möchtest.

1. Iss deine “Cheat-Foods”, Junk-Foods, dein Laster-Essen oder wie auch immer du es nennst auch unter der Woche (und ja, das wird vielleicht auch während der Woche eine Essattacke auslösen – aber nur während der Übergangsphase!):

Schränke dich während der Woche nicht mehr ein, was das Essen betrifft. Hör auf, dir Versprechen wie “das esse ich am Samstag” zu machen und esse das, was du dir fürs Wochenende aufheben wolltest, JETZT. Je mehr du den Genuss aufschiebst, desto mehr Druck wirst du aufbauen, was auf jeden Fall zu einer großen Essattacke führt.

2. Beginne Deine Woche nicht mit einer neuen Diät.

Ich weiß, dass es verlockend ist, besonders wenn du gerade ein Wochenende mit sooooo vielen Essattacken hinter dich gebracht hast, aber wenn du jetzt von neuem mit dem Diäten und dem Hungern beginnst, wirst du wieder ausbrechen und die nächste Essattacke wird nur eine Frage der Zeit sein.

3. Hör auf, Essen als moralisch gut oder schlecht zu bezeichnen.

Essen ist Essen. Nicht mehr, nicht weniger.

4. Nähre deinen Körper, deinen Geist und deine Seele auch unter der Woche.

Essattacken sind keine “physische Sache”. Essattacken sind oft ein Resultat emotionaler Situationen oder sogar Schmerzen. Deshalb ist es wichtig, nicht nur die körperlichen Gründe, sondern auch die emotionale Welt anzusprechen:

Was brauchst du, um dich innerlich “voller” zu fühlen? Was funktioniert momentan nicht in deinem Leben? Was muss sich ändern?

Dies (und natürlich noch viele mehr) sind sehr wichtige Fragen, zu denen du Antworten finden kannst, die dich weiterbringen, mehr in dich hinein bringen.

Manchmal sind die Antworten offensichtlich, bei manchen Fragen muss man jedoch gründlich nachforschen, um herauszufinden (oder sich einzugestehen), was tatsächlich vor sich geht. Aber je tiefer und je öfter du in dich gehst, desto mehr wirst du sowohl körperlich als auch emotional heilen.

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