Wenn ich dünner wäre, würde ich…

Wenn ich dünner wäre, würde ich mich normaler fühlen.
Wenn ich dünner wäre, würde ich mich würdiger fühlen.
Wenn ich dünner wäre, würde ich mich vollkommener fühlen.
Wenn ich dünner wäre, würde ich mir weniger aufdringlich vorkommen.

Wenn ich dünner wäre, könnte ich mich verstecken.

Wir haben unzählige Geschichten im Kopf über das wundersame Leben, das wir leben werden, wenn wir endlich “dünner” sind.

Warum?

Weil die Gesellschaft uns Frauen gelehrt hat, dass es inakzeptabel ist, Raum einzunehmen.

Wir müssen dünn sein.
Ruhig.
Unscheinbar.

Aber nicht zu unscheinbar.
Denn wenn wir zu unscheinbar sind, sind wir unattraktiv – was in den Augen der Gesellschaft nun auch nicht akzeptabel ist.

Frauen müssen Männern gefallen.

Wenn wir es nicht tun, sind wir nutzlos und sollten beschämt werden.

Das Traurige daran ist, dass uns nicht nur Männer beschämen,
die meisten, die sich gegenseitig verurteilen, sind wir Frauen.

Frauen beschämen Frauen.

Obwohl wir doch alle zusammenhalten sollten, oder etwa nicht?

In einer idealen Welt würden wir das tun.

Aber in dieser aktuellen Welt leben wir in einem kollektiven Wahnsinn, in dem wir uns wünschen immer dünner zu werden, immer weniger Raum einzunehmen, immer weniger zu werden, bis wir irgendwann komplett verblassen.

Wenn wir dünner wären, würden wir…

Gemeinsam verschwenden wir Milliarden von Gedanken an den Wunsch, dünn, dünner und nie genug dünn zu sein.

Gemeinsam halten wir uns davon ab, das zu sein, was wir wirklich sein können, um das zu tun, weshalb wir hierher gekommen sind.

Und aus welchem ​​Grund?

Was ist denn der wahre Grund dafür, dass wir dünn sein müssen?

Glauben wir wirklich, dass es allen Männern so wichtig ist, uns dünn zu sehen?
Ich glaube nicht.

Glauben wir wirklich, dass wir glücklicher sind, wenn wir dünner sind?
Ich glaube nicht.

Glauben wir wirklich, dass wir nur dann würdig sein können, wenn wir kein Fett auf unseren Knochen spüren?
Das glaube ich wirklich nicht.

Was ich denke – was ich weiß – ist, dass wir versuchen, unserem Leben zu entkommen, indem wir uns darauf konzentrieren, immer mehr Gewicht zu verlieren.

Wir versuchen, vor all den Dingen zu fliehen, denen wir uns nicht stellen wollen. Eine wunderbare Möglichkeit, dies zu tun, besteht darin, sich auf Kalorien und Essenspläne zu konzentrieren.

Der Wunsch, dünn zu sein, ist nichts anderes als eine Ablenkung, nichts als ein genialer Plan, den wir gemeinsam entworfen haben, um nicht in unsere geniale Üppigkeit und Pracht zu treten.

All unsere Ängste, Tränen, Hoffnungen, Träume, Verzweiflungen und Bestrebungen werden in diese winzige Kiste der Diäten gepackt; sicher in einer Wolke des Selbsthasses platziert, damit wir friedlich die tatsächliche Berufung unseres Lebens vermeiden können.

Und nein, natürlich gibt es hier keinen Frieden.

Aber es fühlt sich trotzdem sicherer an, in der Angst stecken zu bleiben, die wir kennen, als sich in das Ungewisse, in das Land des Nicht-Wissens, in ein Universum zu wagen, das aufregend, aber nunmal völlig neu ist.

Es ist allerdings so: Sobald du den ersten Schritt gewagt hast und dann noch einen und noch einen und noch einen Schritt nimmst, wird es einfacher und natürlicher. Du wirst selbstbewusster werden. Du wirst deinen Weg finden oder dir einen neuen Weg pflastern.

Und es wird grandios sein.

Um zurück zu deiner Leichtigkeit und deinem wahren Ich zu finden, kannst du Folgendes tun.

1. Gib das Diäten auf.

Wenn du an dem Konzept festhält, Kalorien zählen zu müssen, um dein Gewicht zu „kontrollieren“, wirst du niemals frei sein. Das selbe gilt natürlich für jede anderen moderne und alte Diät.

2. Gib den Gedanken auf, dünn sein zu müssen.

Du darfst Raum auf dieser Welt einnehmen, meine Liebe. Du darfst dich groß machen, um all das zu sein, was du sein kannst.

3. Verpflichte dich dir selbst gegenüber.

Sobald du das Diätengefängnis loslassen möchtest, erlebst du eine völlig neue Welt. Doch du musst dich erstmal dazu verpflichten, darin zu leben und deinen Weg zu gehen.

4. Heisse all deine Emotionen willkommen.

Emotionen sind weder gut noch schlecht. Sie sind. Du bist. Lass die Emotionen durch dich fließen, atme in sie hinein und lass sie mit Liebe gehen.

5. Erlaube dir selbst, verwundbar zu sein.

Wenn du dir selbst und anderen gegenüber nicht eingestehen kannst, dass dies ein beängstigender Pfad ist, wirst du beim ersten Hindernis gleich wieder zurück ins Diäten fallen. Es ist in Ordnung, Angst zu haben. Es ist in Ordnung, zu zögern, zu zweifeln. Das machen wir alle. Aber wenn du es nicht zugeben kannst, wirst du dir irgendwann selbst im Weg stehen.

6. Hör auf, deinen Körper zu vergleichen.

Vor allem, wenn du deinen Körper mit dem Körper eines photogeshoppten Models vergleichst. Wann immer du bemerkst, was du tust, nimm einen tiefen Atemzug, sage STOPP und mache mit deinem Tag weiter. Diese Bilder sind nicht echt. Aber du bist es!

7. Mach dir klar, was für dich gerade nicht funktioniert.

Sag es einfach wie es ist. Mach dir nichts mehr vor und sei endlich ehrlich zu dir selbst.

8. Mach dir klar, was du wirklich willst und was deiner Meinung nach für dich funktionieren wird.

Was sind deine größten Träume? Wie würde dein perfekter Tag aussehen? Was möchte dein Herz von dir? Wonach sehnt sich deine Seele?

9. Fühle deine Ängste und mache es trotzdem.

Dies ist ein guter erster Schritt, um ein neues Leben zu beginnen.

10. Bleib flexibel.

Wenn du dein ideales Leben in dein wirkliches Leben verwandeln möchtest, werden sich deine Träume ändern. Wenn du in Bezug auf das, was du glauben möchtest, sehr rigide bleibst, wirst du niemals „gewinnen“. Erlaube dir, so flexibel wie möglich zu sein, damit du dir immer selbst treu bleiben kannst.

Es gibt noch mehr – es gibt immer mehr, das du tun kannst.

Aber diese zehn Schritte werden dich auf deinem Weg enorm unterstützen; wenn und nur wenn du dich dafür entscheidest, diese Tipps anzuwenden, sie zu leben und sie so willkommen zu heissen wie du es für die Suche nach einem Körper, der nicht deiner ist, getan hast.

Geh raus, lebe dein mutiges, prächtiges Leben und lass deine Seele in einem Körper schweben, der voller Leben und Liebe ist.

Bist du neugierig geworden?

Möchtest du endlich damit beginnen, deinen Gedanken nicht so viel Glauben zu schenken und zu deiner inneren Freiheit gelangen? Dann lass uns zusammen herausfinden, was dich davon abhält und wie du wieder im Einklang mit deinem Körper, deinem Leben und deinem Selbst leben kannst.

Buche eine Coaching Stunde mit mir und wir werden gemeinsam neue Tiefen erforschen und dich vom Gedankenzwang und mehr befreien. <3

Hier gibt es mehr Informationen zu meiner Herangehensweise.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.