4 Wege, um nach einer Essattacke nicht zu verzweifeln

Du hattest eine Essattacke.

Du hast dich in diesem köstlichen hypnotischen Zustand verloren, in dem ein Löffel Erdbeereis nach dem anderen scheinbar von alleine zu deinem Mund findet. Wie in Trance hast du ein Toastbrot nach dem anderen geschmiert, dick Nutella draufgepackt und dann – ohne Genuss – gegessen. Du wolltest aufhören, aber du konntest nicht, musstest weitermachen. Essen, ohne zu kauen, ohne etwas zu schmecken, ohne zu genießen.

Du wachst auf und fühlst dich widerlich, dick, krank. Dein Magen ist verdorben, deine Jeans passen nicht und es fühlt sich an, als wären deine Oberschenkel so groß wie Baumstämme. Eigentlich möchtest du nur in sBett gehen, weinen und dich selbst bemitleiden.

Ich kann das voll und ganz nachvollziehen. Ich habe das so oft erlebt. Es ist eine schreckliche Art, einen Tag zu beginnen. Und eine schreckliche Art, dein Leben zu leben.

Aber was kannst du tun, um dich wieder schön, sexy und kämpferisch zu fühlen, nachdem du eine Essattacke hattest? Wie kannst du dich wieder mit dir und deinem Körper versöhnen? 

Hier sind meine Top 4 Tipps.

1. Gehe nicht auf Diät!

Die natürlichste Sache, die du jetzt wahrscheinlich tun möchtest, ist es auf Diät zu gehen. Du lässt das Frühstück ausfallen und bestrafst dich, weil du die Kontrolle verloren hast. Mache das nicht.

Diäten funktionieren nicht! Im Gegenteil: sie sind ein riesiger Faktor, die immer wieder zu Essattacken führen. Geneen Roth sagt: Für jede Diät gibt es eine gleiche und entgegengesetzte Essattacke.

Und du weißt, dass das wahr ist, oder? 😉

2. Beginne von neuem

Was soll man denn dann machen, wenn man nicht auf Diät geht? Man fängst von neuem an.

Ja, selbst wenn du nicht besonders hungrig bist, ist es am besten, ein kleines Frühstück zu essen. Das Auslassen von Mahlzeiten sollte wirklich keine Option sein, da dies immer wieder zu dem Gefühl des Selbstkasteiens führt, was dann automatisch zur nächsten Essattacke führt.

Also, esse deine 3 Mahlzeiten und lass dich nicht aus der Ruhe bringen.

3. Lass die Scham und die Schuldgefühle in der Küche

Oft ist es so, dass der Tag nach der grossen Essattacke schlimmer ist als die Essattacke selbst. Man macht sich sooooo viele Gedanken und überhäuft sich mit Schuld, Scham und Beschimpfungen:

Du bist fett. Schau dein Gesicht an; es ist mindestens 2 Kilo fetter als gestern. Jeder wird sehen, dass du ein Versager bist, dass du schwach bist. Du bist einfach nichts wert. Du hast null Disziplin und wirst niemals aus dieser Essattacken-Hölle rauskommen.

Anstatt dich selbst zu beschimpften, dich schuldig zu fühlen und dich selbst zu verurteilen, versuche dich selbst herauszufordern, diese Essattacke als genau das anzusehen, was sie war: du hast mehr gegessen als du wolltest und du fühlst dich jetzt fett.

Das wars. Mehr nicht.

Wie fühlt es sich an, die Essattacke darauf zu reduzieren? Wie fühlt es sich an, das Wort “Versager” in diesem Zusammenhang gar nicht zu erwähnen?

Was wäre denn, wenn eine Essattacke nichts bedeutete, nichts über dich und deine Würdigkeit als Person besagte? Was wäre, wenn es nur Essen wäre?

Wie würde sich dein Verhalten, deine Gefühle dann ändern?

4. Erwarte die nächste Essattacke

Das Schlimmste, was du jetzt tun kannst, ist dir selbst zu versprechen, dass “es nie wieder passieren wird”. Die Wahrheit ist, dass du sehr wahrscheinlich nochmal eine Essattacke haben wirst. Es ist normal. Es ist menschlich und das Bedürfnis nach Essattacken geht nicht so einfach weg.

Also, setze dich nicht so unter Druck und versprich dir nicht, dass es nie wieder passieren wird. Wenn du dir dieses Druckmittel nicht selbst auferlegst, ist die Chance, dass es nicht mehr passiert, viel größer…

Wenn du ernsthaft den Weg raus aus den Essattacken schaffen möchtest, dann buche doch eine Coaching-Stunde mit mir. Ich habe es geschafft, mich von den Essattacken zu befreien und habe mit vielen Frauen gearbeitet, die es auch geschafft habe, sich von diesem Teufelskreis zu lösen. Ich freue mich, mit dir zu arbeiten.

xxx,

Anne-Sophie

 

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